Native aromatisierte Olivenöle

Natives Wildfenchel-Olivenöl


Verwendung

Natives Wildfenchel-Olivenöl ...

Zur Kampagne

Für die gewünschte Balance und Harmonie der nativen aromatisierten Olivenöle ist der Reifegrad der Olive besonders wichtig. Das native Zitronen-Olivenöl z.B. benötigt frühreife Oliven mit grünen Reflexen und für das native Orangen-Olivenöl eignen sich besser die fruchtigen Oliven mittlerer Reife. Ist das jeweilige Reifefenster wieder geschlossen, muss bis zum nächsten Jahr gewartet werden. Zur besseren Planung für Sie und uns haben wir daher die Aroma-Kampagne eingerichtet. Sie bestellen nach Erhalt der jährlichen Herbst-Auskünfte Ihren Jahresbedarf vor und wir beliefern Sie Ende Februar. Ein wenig mehr als Vorbestellungen eingehen werden wir immer disponieren, wenn es aber vergriffen ist, können wir erst zum kommenden Februar nachliefern.

Zum Geschmack

Bei der Auswahl von zugesetzter Frucht oder zugesetztem Kraut soll das eigene und charakteristisch fruchtige und olivige Aroma jeder Olivensorte erhalten bleiben und durch die Aromatisierung nicht überdeckt werden. Die Natur bildet die Aromen in jedem Jahr darüber hinaus etwas anders aus, deshalb ist es die Kunst und das sensorische Feingefühl des Erzeugers, die nativen aromatisierten Olivenöle in eine Balance und Harmonie beider Komponenten zu bringen. Die Sorte Arbequina aus Katalonien eignet sich mit ihrer apfelfruchtigen und nussigen Note besonders gut z.B. zur Orange und zum Rosmarin, während die Peperoncino besser zur blumigen und leicht bittermandeligen Note der Sorte Coratina aus Apulien passt.

Zur Herstellung

Die Basis der nativen aromatisierten Olivenöle sind nach den arteFakt-Standards kaltgepresste Olivenöle, denen bereits zu Beginn des Herstellungsprozesses die ganzen frischen Früchte oder Kräuter beigegeben werden. Die Oliven werden zusammen, z.B. mit der ganzen Zitrone, zu einem Olivenbrei gemahlen, der anschließend in der Knetwanne gewalkt wird, damit alle Fruchtzellen ihren Saft preisgeben. Die mitgemahlenen Früchte fügen dabei ihren Fruchtsaft und die ätherischen Öle ihrer Schale hinzu. Im nächsten Schritt der Kaltextraktion im Dekanter werden die Feststoffe von der Flüssigkeit getrennt. Die Zentrifuge separiert im letzten Produktionsschritt dann alles Fruchtwasser vom Öl. Das so gewonnene aromatisierte Olivenöl trägt weiterhin die Bezeichnung "nativ", da es kalt (unter 27° C) und auschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen wird. Als Native Olivenöle Extra können sie nicht mehr bezeichnet werden, da die Olivenöl-Verordnung ausschließlich reine Olivenöle definiert.

Zur Haltbarkeit

arteFakt orientiert sich am Haltbarkeitsstandard der Apotheken. Danach darf die Peroxid- oder Reifezahl 15 meq O2/kg nicht überschreiten (die EU-Olivenölverordnung gestattet 20 für die Verwendung als Lebensmittel). Originalverpackt und bei Speisekammertemperatur (Ø 21° C) gelagert, werden die Peroxidzahlen zu den angegeben Daten nicht überschritten. Ideal ist die Lagerung bei Kellertemperatur (16-18° C). Olivenöl wird unter +7° C fest und verflüssigt sich bei Zimmertemperatur wieder.

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