Bio Cicerchia – Gras- oder Platterbse

Schon seit dem Altertum wurde diese Erbse in Südeuropa und in Asien als Kulturpflanze angebaut, weil sie auch trockene Zeiten gut überstehen kann. Heute ist fast verschwunden, ihr Anbau macht viel Mühe bei nur geringen Erträgen.
Die hell-gelbliche, kleine Erbse wird zumeist von der Schale befreit angeboten und verwendet, weil sie überwiegend als nur gestampftes Püree gegessen wird und die Schale beim Kochen fest bleibt. Die Cicerchia ist sehr eiweißhaltig, beim Kochen bildet sich schon bald ein feiner weißer Schaum auf dem Kochwasser, den man abschöpfen kann. Im Geschmack besticht sie mit feinen und leicht süßlichen und nussigen Noten wenig mehligem Ausdruck.
Wie andere Erbsen auch wird sie 8 bis 12 Stunden vor der Zubereitung in kaltem Wasser eingeweicht, das Einweichwasser abgegossen, die Erbsen in einem Sieb unter fließendem kalten Wasser gespült bis das Wasser klar bleibt. Mit frischem kaltem und leicht gesalzenem Wasser, das die Erbsen nur knapp bedeckt, werden sie dann aufgesetzt und zum Kochen gebracht. Die Hitze wird dann soweit reduziert, dass sie leicht sprudelnd weiter köcheln. Beginne die Erbsen das Wasser aufzunehmen, wird immer nur so viel heißes Wasser nachgegossen, dass sie nicht trocken werden. Schon bald werden sie weich und sollten dann ähnlich wie beim Risotto viel gerührt werden, bis ein grobes Püree entsteht. Das letzte zugegebene Wasser lässt sich durch eine nicht zu kräftige Gemüsebrühe ersetzen, was die Zugabe von Salz reduziert. Das Cicerchia-Püree wird pur mit Olivenöl beträufelt gegessen. Als kleine Beilage oder Topping passt sehr gut kurz blanchierter Babyspinat dazu.

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