Bittertöne

Bio- oder auch als Polyphenole bekannte sekundäre Pflanzenstoffe sind als Antioxidanten sehr gesund. Neben ihrer Fähigkeit Oxidationen zu unterbinden, halten sie unsere Blutgefäße elastisch. Damit schützen sie diese vor Ablagerungen und helfen so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

 Gesundheit/Biophenole

Der Geschmack von Biophenolen ist herb und bitter und daher etwas gewöhnungsbedürftig. Kinder mögen das eher selten. Bei Ihnen regiert noch ein genetisch angelegter Schutzmechnaismus gegen Bitterkeit, da auch Gifte zumeist  bitter sind. Erst im Erwachsenenalter kann durch erlerntes Wissen dieser Reflex überwunden werden, was gut ist, da Bitternoten geschmacklich durchaus interessant sind.

Im Zuge der Reifung der Olive und auch des späteren Olivenöls bauen sich Biophenole ab und verringern dadurch mit der Zeit diese Bitternoten. Manche lassen ihr frisches Olivenöl daher gern erst ein Jahr stehen und genießen dann das zweijährige. Vergleichbar ist das mit eingelegten Oliven, auch sie sind erst im zweiten Jahr ärmer an bitteren und scharfen Noten. Wichtiges Qualitätsmerkmal aber bleibt, dass ein junges und frisches Olivenöl der jeweils letzten aktuellen Winterernte Bittertöne aufweisen muss. Es handelt es sich andernfalls um ein altes oder ein durch falsche Behandlung bei der Ernte oder Verarbeitung alt gemachtes Olivenöl.

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