Herbstfest 2017


Auch dieses Jahr als besonderen Service für unsere Gäste aus Bremen:
Mit dem arteFIX-Bus zu den GARTENdelikatESSEN

 

Im elften Jahr erfährt unsere Veranstaltung des Apfel- & Erdapfeltages eine Namensänderung, mit der besser zum Ausdruck kommt, was dieser Tag in seinem Wandel mittlerweile geworden ist. Die Themen haben sich über den Apfel und Erdapfel hinaus bewegt, ohne beide aufzugeben. In diesem Jahr werden sie aber durch die Wetteranomalien sehr schwer haben, unsere Partner rechnen mit erheblichen Ernteeinbußen.

Ein neuer Veranstaltungspartner gesellt sich dazu, der noch junge Verein Genussland Bremen Niedersachsen, dessen Gründungsmitglied wir mit arteFakt vor anderthalb Jahren waren. Der Verein hat sich das Ziel einer Stärkung der Bio-Wertschöpfungskette in den beiden Regionen gesetzt, womit wir uns beide gut ergänzen und es Besucher und Aussteller bereichern wird. Der Schwerpunkt der Veranstaltung bleibt: … aus der Region – direkt auf den Tisch, wobei wir die Grenzen nicht zu eng fassen wollen, damit wir auch Hamburg weiter dazu zählen können.

Neuer Megatrend:
Fermentieren von regionalem Gemüse

Die aktuell wichtigsten Fermente-Spezialisten Deutschlands treffen sich in Wilstedt:

Ihr erstmalig gemeinsames Auftreten wird das auch thematische Highlight der Veranstaltung. Die sehr alte Konservierungskunst des Fermentierens wird zurzeit von jungen start up`s für Gemüse neu entdeckt und entwickelt sich zum Mega-Ernährungstrend in den urbanen Zentren. Die vier Protagonisten lassen dabei das Sauerkraut oder die saure Gurke weit hinter sich und schaffen kulinarische Geschmacksexplosionen aus verschiedenstem Gemüse in Kombinationen mit Gewürzen, Hölzern und Blättern.

Fermentieren ist eigentlich leicht selbst zu machen und wegen der sich bildenden Milchsäurebakterien auch äußerst gesund. So werden die Besucherinnen und Besucher sich auch nicht nur beraten lassen und vorn den mitgebrachten Köstlichkeiten naschen können, sondern an vier Küchenstationen auch gleich zur Tat schreiten und in einem großen Weckglas ihr erstes Fermente selbst bereiten und ansetzen. Eine reichhaltige Gemüseauswahl stellt dafür der Wilstedter Gemüsegärtner Jochen Krentzel von Green Goods bereit, Gewürze, Hölzer und Blätter, sowie das Weck-Equipment bringen die Fermente-Spezialisten mit.

Für Fermentations-Ideen hier klicken…

Fermente-Kochkurse mit Andreas Zuehlke aus HH-Eimsbüttel

Wer gleich lernen möchte, wie sich Fermente-Kreationen in der Küche einsetzen und mit anderen Speisen kombinieren lassen, kann sich das von Küchenchef Andreas Zuehlke aus dem gleichnamigen feinen Delikatessen-Bistro in Hamburg-Eimsbüttel in einem 90 minütigen Kochkurs zeigen lassen. Andreas Zuehlke führt bereits seit Längerem Fermentationskurse mit Olaf Schnelle durch uns setzt Fermenteprodukte in seiner Küche ein. Die Kurse beginnen um 11.00 und um 14.00 Uhr, es können jeweils 15 Interessierte daran teilnehmen, der Kurs kostet 30,00 Euro „mit alles“ und Anmeldungen werden ab sofort unter der Telefonnummer 04283.981317 oder per E-Mail: service@artefakt.eu angenommen.

Freuen Sie sich auf weitere spannende Angebote, u.a. …

Saisonal & regional … Norddeutsche Spitzenköche mit neuen Ideen

Küchenpagoden bilden auf dem Veranstaltungsgelände einen gastronomisch-kulinarischen Parcours unter dem Motto:

Aus dem Reichtum der Region – vom Land auf den Tisch
Entdecken, Schauen, Staunen, Genießen und Lernen

Neun Spitzenköche aus Bremen, Niedersachsen und Hamburg stellen sich mit je einem Erzeugerpartner aus der Region an ihre Seite vor und bereiten mit dessen Produkten eine kreative Speise, die sich leicht und schnell zuhause nachmachen lässt und bieten sie als kleine Portion zum Naschen an. Besucher und Besucherinnen können sich so durch den Reichtum der Region schmecken, neues entdecken, sich Tipps holen, sich anregen und kompetent beraten lassen.
Mit dabei u.a. aus Bremen das Canova, der Filosoof, die Küche 13 und das Wels; aus Niedersachsen das Dör`n Schapp in Vorwerk und Paulsen in Zeven; aus Hamburg Hobenköök und Rolling Taste.

Für die Naschmenüs der Köche hier klicken…

Alles Zwiebel oder was?

In den letzten Jahren konnten wir mit der Präsentation der Sortenvielfalt des Grünkohls wichtige Impulse setzen. Viele Gärtnereien in der Region haben sie mittlerweile in ihr Programm mit aufgenommen und bieten sie als Topfpflanzen zum Kauf an. Mit den essbaren Zwiebelgewächsen wenden wir uns nun in den nächsten Jahren einem neuen Thema zu, das es zu erkunden gilt. Mit einer Schaugalerie werden wir einen ersten Eindruck über die erstaunliche Vielfalt und die botanische Zuordnung geben, denn was ist Zwiebel, was Knolle und was Lauch? Nicht alles was zwiebelig schmeckt, ist deshalb auch gleich eine Zwiebel.

Brennnessel kann mehr als „brennen“

Die Meisten sehen sie lieber aus der Ferne und aus ihrem Garten verbannt, dabei ist die Brennnessel eine wichtige alte Kultur- und Nutzpflanze aus der Heilkunde und der Weberei, die aber auch zum Verzehr geeignet ist. Der pensionierte Literaturprofessor Dr. Ludwig Fischer hat sich intensiv mit der Brennnessel befasst und dazu ein interessantes kleines Büchlein verfasst. Eigens für die Veranstaltung hat er ein Brennnesselbeet auf dem Gelände angelegt und wird dort aus seinem Buch vortragen, kurzweiliges aus der langen Geschichte dieser Kulturpflanze erzählen und dazu Brennnessel-Tee und Brennnessel-Pesto zur Verkostung reichen.

Die beiden Heilpraktiker Andrea und Söhnke Albat aus Wilstedt (Internetseite) werden auch als Ansprechpartner für das Thema Zwiebel bzw. Brennnessel und deren heilende Wirkung zur Verfügung stehen.

Hofkäse & Bio-Weinschule mit Vivo Lo Vin aus Bremen

Die Bremer Bio-Pioniere in Sachen Wein von Vivo Lo Vin haben sich mit Markus Kober, einem der besten Käse-Affineure und Bio- und Hofkäsespezialisten Deutschlands, getroffen und für zehn Bio-Weine den jeweils passenden Käse ausgesucht. An zehn Stationen lässt sich diese Auswahl in dem Gaumenkino naschen und degustieren und dabei unter fachlicher Anleitung lernen, welche Käse und Weine miteinander harmonieren und welche geschmacklichen Noten es dabei zu entdecken gibt.

Apfel- und Erdapfel

Auch wenn es im Titel der Veranstaltung ersetzt wird, bleiben Apfel und Kartoffel wichtige Ausstellungsthemen mit informativen und leckeren Angeboten.

Beim Vorsitzenden des Deutschen Pomologenvereins, Michael Ruhnau, können mitgebrachte Äpfel auf ihre Sorte hin bestimmt werden. Es müssen dafür 3 bis 5 Äpfel pro Sorte mitgebracht werden.
Die Obstbaumspezialisten vom Gärtnerhof Badenstedt sind mit einer Schau alter norddeutscher Apfelsorten dabei und beraten zu allen Fragen des Anbaus, der Pflege und des Baumschnitts.
Engelmost, die Apfelpresse und -mosterei aus Fintel bietet aus einer Reihe dieser alten Apfelsorten, wie Altländer Pfannkuchen, Finkenwerder Herbstprinz oder Holsteiner Cox, ihre sortenreine Apfelsäfte daraus an.
Von der Freundlichen Küche Lilienthal kommen Köche und bringen Äpfel von ihrem Streuobstwiesenprojekt aus den Krankenhaus-Freianlagen mit. Sie bereiten daraus in einer Küchenpagode zahlreiche Leckerein, die früher Großmütter gern mal eben schnell für ihre Enkelkinder in der Küche bereitet hatten. Dabei lassen sie sich gern über die Schulter schauen und geben Tipps, damit die heutigen Großmütter sehen können, wie einfach das eigentlich zu machen ist und es für sich und ihre Enkel wieder oder neu entdecken.

 


Über sechzig Ausstellerinnen und Aussteller (hier klicken …) werden wieder ein buntes Programm bieten, unser Nachbar das Wilstedter Milchkontor überraschende Sorten von Speiseeis kreieren, einige Erzeuger bringen ihre Tiere mit (hier klicken) und für Kinder gibt es u.a. eine Strohburg zum Toben und Ponyreiten vom Heilpädagogischen Reiterhof Fylgja (www.fylgja.de)

Nicht nur der Anteil kontrolliert biologisch wirtschaftender Aussteller hat sich erhöht, auch mit der Veranstaltung selbst richten wir uns wieder nach ökologischen Standards: So erhält jeder beim Eintritt ein persönliches Set mit kompostierbarem Besteck in einer Klarsichthülle aus Maisstärke; alle Speisen werden auf kompostierbaren Palmblattgeschirr ausgegeben, getrunken wird aus Gläsern und Porzellantassen, und wir bitten Sie, bei Ihrem Besuch Ihre eigene Tragetasche für Einkäufe mitzubringen, natürlich halten wir ersatzweise vor Ort Papiertragetaschen bereit.

Der Eintritt für die Veranstaltung wird 6,00 Euro betragen und 4,00 Euro ermäßigt für Auszubildende, bis 16 Jahren ist der Eintritt frei. Kostenfreie Parkplätze gibt es am Rande des Dorfes, mit ebenfalls kostenfreien Shuttlebussen gelangen Sie bequem zum Veranstaltungsgelände und wieder zurück.

Nach diesem Sommer hoffen wir am 24. September auf einen ersten Vorboten für einen goldenen Oktober und freuen uns auf Ihren Besuch.

Illustrationen: fotolia.com