Liebstöckel-Pesto

Manchen könnte Liebstöckel auch als „Maggikraut“ bekannt sein, weil es ein sehr schön würzendes Suppenkraut ist und jetzt im Garten als Staude üppig zu wachsen beginnt. Leider passt es sehr viel häufiger an Winterspeisen,  als zur Frühlings- und Sommerküche, wie z.B. Kartoffel- und Gemüsesuppen aller Art. So lässt man es wachsen und blühen und bedauert, dass sich davon so wenig verwenden lässt. Mit der Bereitung zu Pesto, oder auch nur klein geschnitten in Olivenöl eingelegt und dann jeweils im Gefrierfach gelagert, lässt es sich auf geschmackvolle Weise frisch halten. Praktischer Weise friert man beides jeweils in Eiswürfelschalen ein, sie lassen sich dann im Herbst und Winter immer portionsweise heraus drücken und auftauen.

Zutaten:

Wahlweise Olivenöl No.3, fruchtig aus Kalabrien oder Olivenöl No.11 fruchtig aus Katalonien, Cashew- und Kürbsikerne, Pecorino-Käse mittlerer Reife, wenig Salz

Zubereitung:

Für 4 Personen ein Sträußchen Liebstöckel in der Größe handelsüblicher Petersilienbündel, 20 Gramm Kerne und 20 Gramm Käse, Olivenöl nach Bedarf.

Cashew- und Kürbiskerne in einer Pfanne mit schwerem Boden fettfrei rösten, dann gleich aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen. Mit dem gewürfelten Käse die Kerne zusammen in einer Moulinette oder mit einem Zauberstab auf die Größe grober Meersalzkörnung zerkleinern, dann die grob vor gehackten Liebstöckelblätter und dünneren Stängel zugeben und mit zerkleinern, bis sie eine homogen grüne und feine Masse ergeben. Die Masse dann in eine Schüssel streichen und so lange Olivenöl zugeben und dabei verrühren, bis sich eine nicht zu feste Crème ergibt. Mit etwas Salz noch abschmecken und zum Aufbewahren im Kühlschrank für den baldigen Verzehr noch etwas Olivenöl darauf geben, damit sich keine Hefepilze darauf entwickeln können.

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