Native Olivenöle Extra: Verkostung

OlivenölverkostungDas entscheidende Kriterium für die Auswahl unserer Olivenöle ist die Qualität. Wenn wir zur Verkostung das Olivenöl pur im Schälchen reichen, ernten wir häufig noch skeptische Blicke. Sie verraten eher frühe Erinnerungen an den täglichen Löffel Lebertran, als an die Erwartung einer köstlichen Leckerei. Ist die Abwehr überwunden, bleibt selten ein Tropfen im Probierschälchen zurück. Das ist gut so, denn Qualität muss sich auch im Geschmack widerspiegeln. Die Olivenölverordnung der EU definiert hierzu eigens eine analytische und sensorische Prüfung zur Einhaltung von Mindeststandards. Diese in jedem Jahr mit ihrem eigenen Profil weit zu übertreffen setzen sich die hier vorgestellten Produzenten zum Ziel. Unsere Produzenten fühlen sich durch unsere strengen Kontrollen unterstützt. Sie begrüßen die Transparenz ihrer Arbeit, macht sie doch ihre Sorgfalt und Mühe anschaulich und stellt das Besondere dieser Nativen Olivenöle Extra heraus. Wenn Sie im Urlaub einmal in der Nähe sind, nutzen Sie die Gelegenheit für einen Besuch und überzeugen Sie sich selbst. Sie werden in sprichwörtlich mediterraner Gastfreundschaft aufgenommen.

OlivenölverkostungIn ihrer Sorten- und Aromavielfalt sind Oliven mit Weintrauben gleich zu setzen. Native Olivenöle werden aus dem Fruchtfleisch der Olive gewonnen, sie lassen sich daher dem Charakter von Fruchtsäften zuordnen. Die Arbeit der Produzenten gleicht der der Winzer und ihrer Kunst, die sorten- und lagentypischen Aromen jeweils zur Geltung zu bringen. So erzeugte Native Olivenöle Extra lassen sich ebenso lecker wie Wein degustieren. Füllen Sie dazu ein kleines Gläschen zur Hälfte mit Olivenöl, erwärmen es mit der einen Hand und verschließen es mit der anderen. Ist das Glas handwarm, nehmen Sie einen tiefen Atemzug aus dem Glas, schließen Sie die Augen und lassen die Düfte auf sich wirken: sie sollten angenehm und klar sein, an frische Gräser, Blumen, Kräuter oder Oliven erinnern. Nehmen Sie dann einen kleinen Schluck, erwärmen ihn kurz und spülend im Mund, schlucken das Olivenöl herunter oder spucken es wieder aus. Ihre Geschmackssensoren auf der Zungenspitze typisieren es jetzt als frisch, weich, grasig, pikant-pfeffrig, fruchtig bis olivig oder buttrig. Ziehen Sie dann zwei mal scharf Luft über die Zunge ein, für den „zweiten Geschmack“, hierbei entfaltet das Olivenöl dann seine ganze Aromabreite. Diese kann an Artischocke, Blumenwiese, Tomate, grünen Apfel, Wildkräuter, Mandel oder andere bekannte Früchte erinnern. Im Nachgang klingt es dann pfeffrig aus, was zusammen mit Bitternoten ein Qualitätsmerkmal für junge und frische Olivenöle von gesunden Früchten darstellt.