Pfeffrig-scharfe Geschmacksnoten

Lassen Sie sich nicht zum Naschen einer rohen Olive verführen, Sie hätten dann von der pfeffrigen Schärfe über längere Zeit einen tauben Mund. Verantwortlich ist hierfür der sekundäre Pflanzenstoff Oleocanthal, der antiseptisch wirkt und die Heilung von Entzündungen unterstützt.

Gesundheit/ für die Haut

Erst mit der Ölgewinnung durch das Pressen und der anschließenden Reifelagerung von bis zu drei Monaten schwächt sich die Schärfe auf ein bekömmliches Maß pikanter Pfeffrigkeit ab. Die Reifung des Olivenöls stellt neben vielen Veränderungen, chemisch gesehen auch einen Verseifungsprozess dar. Dadurch wird das Olivenöl mit zunehmender Reifedauer weicher und gefälliger. Es gilt auch hier wieder die Umkehrung: Wenn sich gar keine pikanten Noten mehr spüren lassen, muss das Olivenöl alt oder aus schlechten Oliven hergestellt worden sein.

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