Olivenölkampagne 2019

Vordere Reihe von links: Adriano März (Toskana), Jose Galvéz, Irene Rubio Anguito, Edurne Rubio (Andalusien), Foteini Rekleitis (Korinth), Carmela und Angela Librandi (Kalabrien), Edith Schwindhackl-Fronimakis (Kreta), Margherita Decimi (Umbrien), Aleksandra Vekic (Istrien) und Roberta Di Luigi (Abruzzen)
Mittlere Reihe von links: Flavia Lopes und Josep Maria Mallafré ( Katalonien), Domenico Angelini (Abruzzen), Mauro Sciarra un dGiulio Sciascia (Apulien) und Klaus Di Giovanna (Sizilien)
Hintere Reihe von links: Adrian Ardac (Katalonien), Polychronis Georgiopoulos, Nikos Athanassopoulos und Antonis Athanassopoulos (Messenien), Stefano Puggioli (Modena), Georgios Rekleitis (Korinth), Graziano Decimi (Umbrien), Vincenzo Tini (Abruzzen), Giuseppe und Vincenzo Lombardi (Apulien)

 

Wow – die 21. Olivenöl-Abholtage in Wilstedt wurden die kältesten, die wir je veranstaltet haben, begleitet mit der Premiere von heftigen Hagelschauen am Sonnabend. Ganz herzlichen Dank den tausenden tapferen Besuchern und Besucherinnen, die auch von weit her angereist waren und das Wetter mit viel Humor und Gelassenheit über sich ergehen ließen. Großen Dank auch an die 27 Erzeuger und Erzeugerinnen, die zur persönlichen Promotion ihrer Olivenöle, Balsamessige, Hülsenfrüchte und Kräutersalze aus ihren mediterranen Heimatorten aus Spanien, Italien, Griechenland und Kroatien angereist waren. Ganz tapfer hielten sie ihre persönlichen Temperaturstürze von bis zu 25°C durch, die sie für die zwei Tage an ihren offenen Ständen und Pagoden auf dem Gelände durchleben mussten. Mit einigem Staunen nahmen sie zur Kenntnis, wie wenig das widrige Wetter die Olivenölfreunde davon abhalten konnte, sie zu besuchen, in ihrer Heimat würde dann keiner kommen und die Veranstaltung gar nicht erst beginnen. Ein schöner Ausdruck der über die Jahre gewachsenen Bindungen zwischen den Verbrauchern und Erzeugern, die gerade auch dann hält, wenn es mal nicht einfach ist. Diese Solidarität wurde auch den angereisten apulischen Oliviers zuteil, für die mit dem OlioSoli weitere Beiträge zur Unterstützung des Totalausfalls ihrer Olivenernte eingesammelt werden konnten. Unser Konzept der Solidarischen Landwirtschaft bewährt sich erneut, weil es mit viel Engagement und Herzblut von beiden Seiten gelebt wird. Mit einem Bilderbogen dieser beiden Tage können Sie noch oder noch einmal daran teilnehmen.

Die im Dunkeln sieht man nicht …

Das Gelingen der Olivenöl-Abholtage ist auch wieder den über 150 fleißigen und meist unsichtbaren Helfern und Helferinnen zu verdanken. Sie bereiteten sie schon wochenlang vor und hielten dann in langen Tagen vor und nach der Veranstaltung mit ihrem Einsatz professionell und auch mit kreativer Improvisation alles am Laufen. Auch an sie ein großes Dankeschön. Die glücklicherweise weniger gewordenen Kritiker, die kein Verständnis dafür aufbringen wollen, dass diese Leistungen nicht kostenfrei in Anspruch genommen werden können, laden wir gern dazu ein, einmal auf dieser Seite daran teilzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Conrad Bölicke und das arteFakt-Team

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Erste Nachfragen zum Olivenöl No.11 aus Katalonien und dem Arbequina-Olivenöl aus Andalusien:

Wegen der heftigen Ernteausfälle in Folge der klimatischen Situation des letzten Jahres konnten alle Olivers nicht die gewünschten Mengen erzeugen, die sie und wir gern gehabt hätten.  Josep Maria Mallafré zählte noch zu den Glücklichen, die wenigstens 50% gegenüber den sonstigen Jahren erreichten. Trotzdem wird das nicht für alle Wünsche reichen. Von unserem Partner in Andalusien haben wir daher neben dem Olivenöl No.13 aus der Olivensorte Picual, auch eine ergänzende Partie Olivenöl aus seinen Arbequina-Oliven beziehen können. Dieses Olivenöl liegt im Geschmack, dem sanfteren Charakter und der Aromatik, dicht bei dem Gewohnten des Olivenöls No.11 von Josep Maria Mallafré. Lediglich die unterschiedlichen Böden erbringen kleine Varianzen im Spiel der Aromen. Wegen der Sondersituation haben wir dieses Olivenöl auch mit einem Sonderetikett als „Olivenöl-Arbequina“ ausgewiesen, was zu Irritationen geführt hat. Wir legen weiterhin Wert darauf, dass für Sie der jeweilige Olivier erkennbar ist, auch wenn es sich um das gleiche bzw. eines aus der gleichen Olivensorte gewonnene Olivenöl handelt. Das Arbequina-Olivenöl von Josep Maria Mallafré aus Katalonien gibt es in dieser Olivenölkampagne nur als Bio zertifizierte Variante und von Jose Galvéz aus integrierter Landwirtschaft in Andalusien nur in der Variante „Rückstandskontrolliert“. 

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Lesenwerter Artikel im Guardian, der sich sehr mit unserer Erfahrung und unseren Einschätzungen über die aktuelle Situation der Olivenölerzeuger in Folge der Klimasituation des letzten Jahres deckt.
Hier klicken: https://orf.at/stories/3113967/

Ausführliches dazu dann auch in unserer Zeitung, den „Auskünften 2019“ und in unserem Beitrag aus dem letzten Jahr, hier klicken: https://20jahre.artefakt.eu/exkurs-olivenoelkonkurrenz-aus-uebersee/

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Kreieren Sie Ihren Wein doch mal selbst …
Weinseminar & Cuvée-Workshop in Ihrer Region

… mit Jürgen Wagner, dem Önologen der Cooperative Capçanes aus dem Montsant. Bisher veranstaltet Jürgen Wagner die „Weinwerkstatt“ nur im Weingut in Capçanes. Wir möchten ihn gern auch nach Deutschland holen und fragen Sie daher nach Ihrem Interesse.

Was würde Sie in dem “Wein-Cuvée-Workshop” erwarten?

Im Workshop würden Sie selbst Akteur werden. Jürgen führt in seine Arbeit als “Allround-Winzer” ein, vom Weinberg bis zur Vermarktung, vermittelt Grundwissen darüber und gibt Ihnen “Werkzeuge” dazu in die Hände, damit sie innerhalb von drei Stunden selbst zum Weinmacher oder zur Weinmacherin werden können. Natürlich verkosten Sie dabei auch Weine, u.a. vier rebsortenreine Grundweine, die Sie zu erschmecken, zu analysieren und zu hinterfragen lernen, um sie dann in Ihrem ganz persönlichen, eigenen Cuvée zu vereinen.

Bis zu 24 Interessierte können an der Werkstatt jeweils teilnehmen. Im aktiven Teil des Workshops werden die Cuvées in Kleingruppen entwickelt. Die Ergebnisse stellen sich die Gruppen dann gegenseitig vor. Und natürlich wird auch noch ein Gewinner-Cuvée ausgewählt und gekürt.

Der Workshop von drei Stunden schließt bestenfalls im Anschluss daran mit einem kleinen und geselligen Menü-Essen ab und findet daher in Räumlichkeiten mit gastronomischer Infrastruktur statt. Anmelden können sich zu den Workshops Einzelpersonen und Gruppen – es könnte auch ein spannendes Angebot zur Teambildung für Vereine oder Firmen sein.

Der Preis pro Teilnehmer/in wird 75,00 Euro betragen, exklusive eines variablen Menüpreises.

Wenn Sie möchten, dass auch in Ihrer Region ein derartiger Workshop angeboten wird, dann senden Sie uns eine E-Mail an: service@artefakt.eu. Wir veröffentlichen dann entsprechende Workshop-Angebote in den kommenden Newslettern.


Marktcheck deckt auf – Das Geschäft mit Olivenöl

schwindel

Laboranalyse von Olivenölproben

Halten Öle aus dem Supermarkt, was die Aufschrift verspricht? – Woran erkenne ich ein gutes Olivenöl? – Warum kann ein Olivenöl nicht nur 3,99 € kosten? – Was macht den Betrug möglich?
Ein SWR Reporter geht auf Spurensuche und zeigt, wie bei angeblich hochwertigen Olivenölen gepanscht wird und klärt dabei einige Fragen, die sich sicher schon viele von uns gestellt haben.
Interviewt werden unter anderem auch unsere langjährigen Partner Adriano und Andreas März aus der Toscana/ Italien, die für uns das tolle Olivenöl No. 9 produzieren sowie Josep Maria Mallafré aus Katalonien/ Spanien, Produzent der wunderbar nussigen No. 11.

Hier geht’s zum Beitrag…